BinärzahlenObjektorientierte Programmierung

Mit Software werden wir alle täglich konfrontiert: das Telefonieren mit dem Handy, das Abspielen von DVDs auf dem BlueRay-Player, das Bezahlen mit der EC-Karte usw.

Software besteht auf einem Speichermedium wie einer DVD oder der Festplatte des Computers immer aus einer interpretierbaren Aneinanderreihung von Nullen und Einsen, die der Computer verarbeiten kann.

Eine Programmierung in einem solchen Maschinencode ist natürlich nur absoluten Spezialisten möglich. Es werden also Programmiersprachen benötigt, die für Menschen verständlicher sind.

Im Laufe der Geschichte der Informatik gab es Hunderte solcher Programmiersprachen, die sich grundsätzlich jedoch in vier Programmierparadigmen zusammenfassen lassen:
  1. das prozedurale Programmierung
  2. die funktionale Programmierung
  3. die wissensbasierte Programmierung
  4. die objektorientierte Programmierung

Seit Beginn der neunziger Jahre hat sich die objektorientierte Programmierung (OOP) in der Praxis mehr und mehr durchgesetzt. Vor allem in Zeiten des Internets und der Verbreitung von Software in allen Lebensbereichen bietet die OOP große Vorteile:

  • Wiederverwendbarkeit von schon programmierten Elementen
  • Aufteilung in überschaubare Einzelteile
  • Schnittstellen ermöglichen Erweiterungen

Das objektorientierte Paradigma teilt sich in drei miteinander verzahnte Bereiche auf: die objektorientierte Analyse (OOA), die objektorientierte Modellierung (OOM) und die eigentliche objektorientierte Programmierung (OOP).